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Heilpflanzen

Blauer Eisenhut

Aconitum napellus (Aconitum), Blauer Eisenhut

Aconitum napellus (Aconitum), Blauer Eisenhut
Der Blaue Eisenhut zählt zur Gattung der Hahnenfußgewächse und ist ursprünglich in der europäischen Alpenregion an Flussufern beheimatet. Die Verbreitung erstreckt sich bis in die höheren Lagen der Mittelgebirge.
Homöopathische Anwendungsgebiete:
Hochakute, entzündliche Erkrankungen; schmerzhafte Nervenerkrankungen; hochakute Herzsensationen mit Angstzuständen.

Tollkirsche

Atropa belladonna (Belladonna), Tollkirsche

Atropa belladonna (Belladonna), Tollkirsche
Die in Mitteleuropa beheimatete schwarze Tollkirsche gehört zur Familie der Nachschattengewächse. Ihre Beeren gelten als sehr giftig. Ihre Verwendung als Heilpflanze lässt sich bis ins Altertum zurückverfolgen.
Homöopathische Anwendungsgebiete:
Hochfieberhafte Entzündungen der Mandeln, der Atemorgane, des Magen-Darm-Kanals, der Harn- und Geschlechtsorgane, der Gehirnhäute, der Haut und der Gelenke.

Wilder Indigo

Baptisia tinctoria (Baptisia), Wilder Indigo

Baptisia tinctoria (Baptisia), Wilder Indigo
Der im Frühsommer gelbblühende Schmetterlingsblütler, auch als Färberhülse bekannt, stammt ursprünglich aus Nordamerika und ist inzwischen auch in warmen Orten Europas anzutreffen.
Homöopathische Anwendungsgebiete:
Schwere, fiebrige Infektionen; allgemeine Blutvergiftung; Verwirrtheitszustände.

Sauerdorn

Berberis vulgaris (Berberis), Sauerdorn

Berberis vulgaris (Berberis), Sauerdorn
Der mit Dornen bewehrte Strauch aus der Gattung der Berberitzen erreicht eine Wuchshöhe von bis zu 3 Metern und blüht gelb. Die roten Früchte, die sich im Oktober zur Reife bilden, sind essbar und enthalten viel Vitamin C.
Homöopathische Anwendungsgebiete:
Nierenerkrankungen und Harnwegserkrankungen, insbesondere Nierensteinleiden; Gicht, Rheumatismus; Erkrankungen der Leber und Gallenblase; trockene Hauterkrankungen; Fisteln.

Zaunrübe

Bryonia cretica (Bryonia), Zaunrübe

Bryonia cretica (Bryonia), Zaunrübe
Die Zaunrübe ist ein Kürbisgewächs. Die lange bekannte Heilpflanze ist in großen Mengen für den Menschen giftig; für manche Vogelarten wie der Sumpfmeise dagegen bevorzugte Nahrung.
Homöopathische Anwendungsgebiete:
Akute Entzündungen der Atemorgane, des Rippenfells, des Bauchfells, der Leber; akuter und chronischer Rheumatismus.

Königin der Nacht

Cactus (Selenicereus grandiflorus), Königin der Nacht

Cactus (Selenicereus grandiflorus), Königin der Nacht
Der „Kaktus des Jahres 2009“ ,nominiert von der deutschen Kakteengesellschaft, wächst kletternd mit bis zu 4 Meter langen Trieben. Die ursprünglich in Mittelamerika beheimatete Pflanze enthält mehrere medizinisch wirksame Bestandteile.
Homöopathische Anwendungsgebiete:
Krämpfe der Muskulatur, der Gefäße, der Hohlorgane; Schleimhautblutungen; organische und funktionelle Herzkrankheit; Gefäßverkalkung; Bluthochdruck.

Herbstzeitlose

Colchicum autumnale (Colchicum), Herbstzeitlose

Colchicum autumnale (Colchicum), Herbstzeitlose
Die in Europa verbreitete bis zu 25 cm hohe Pflanze kann im Frühjahr leicht mit dem Bärlauch verwechselt werden. Achtung: Das enthaltene Colchicin ist hochgiftig, in homöopathischen Dosen aber ein sehr wirksamer medizinischer Bestandteil.
Homöopathische Anwendungsgebiete:
Akute und chronische Gicht; akuter Gelenkrheumatismus; Sehnenscheidenentzündung; Ergüsse in Körperhöhlen; Nierenentzündung; Entzündung des Magen-Darm-Kanals.

Maiglöckchen

Convallaria majalis, Maiglöckchen

Convallaria majalis, Maiglöckchen
Die bis zu drei Laubblätter des Maiglöckchens wachsen bis zu 40 cm und im Frühjahr trägt die Pflanze einen weißen, traubigen Blütenstand. Die Pflanze gilt als sehr giftig. Als ursprüngliches Verbreitungsgebiet wird Mitteleuropa vermutet.
Homöopathische Anwendungsgebiete:
Herzrhythmusstörung; Herzschwäche.

Weißdorn

Crataegus, Weißdorn

Crataegus, Weißdorn
Der Weißdorn ist ein Kernobstgewächs und gehört zu der Familie der Rosengewächse. Sein Verbreitungsgebiet befindet sich hauptsächlich auf der nördlichen Welthalbkugel. Als Ursprungsgebiet wird Nordamerika vermutet. Der Weißdorn kann sich bis zu einem kleinen Baum entwickeln.
Homöopathische Anwendungsgebiete:
Herz- und Kreislaufstörungen wie Herzschwäche; Altersherz; Herzrhythmusstörungen; Angina pectoris und Störungen des Blutdruckes.

Sonnenhut

Echinacea, Sonnenhut

Echinacea, Sonnenhut
Der aus Nordamerika stammende Korbblütler galt schon unter den indianischen Völkern als Heilpflanze. In Europa wurde sie erstmalig gegen Ende des 18. Jahrhunderts erwähnt.
Homöopathische Anwendungsgebiete:
Unterstützende Behandlung schwerer und fieberhafter Infektionen.

Wolfsmilch

Euphorbium, Wolfsmilch

Euphorbium, Wolfsmilch
Euphorbium ist weltweit verbreitet. Der austretende Milchsaft der Pflanze wirkt auf der Haut reizend bis ätzend und sollte sofort abgewaschen werden.
Homöopathische Anwendungsgebiete:
Akute Entzündungen der Haut; Entzündungen der Atemwege.

Wilder Jasmin

Gelsemium sempervirens (Gelsemium), Wilder Jasmin

Gelsemium sempervirens (Gelsemium), Wilder Jasmin
Die immergrüne Kletterpflanze stammt aus Mittelamerika und fand in Europa zunächst als Zierpflanze Einzug. Die Heilwirkung der Pflanze war jedoch schon den amerikanischen Urvölkern seit langem bekannt.
Homöopathische Anwendungsgebiete:
Kopfschmerzen; nervöse Störungen; Infektionskrankheiten; Lähmungen und Krampfleiden.

Gottesgnadenkraut

Gratiola officinalis (Gratiola), Gottesgnadenkraut

Gratiola officinalis (Gratiola), Gottesgnadenkraut
Das Wegerichgewächs ist vornehmlich in Eurasien zu finden und bildet eine krautige bis 40 cm hohe Pflanze. In Deutschland steht Gratiola officinalis unter Artenschutz.
Homöopathische Anwendungsgebiete:
Entzündungen des Magen-Darm-Trakts.

Schwarze Nieswurz

Helleborus niger (Helleborus), Schwarze Nieswurz

Helleborus niger (Helleborus), Schwarze Nieswurz
Der Name Nieswurz ist ein alter Begriff, da Bestandteile der Pflanze als Niespulver früher verwendet wurden. Bekannt ist die Pflanze auch als Schneerose wegen Ihrer frühen Blütezeit. Sie ist hauptsächlich verbreitet im östlichen Alpenraum und steht in Deutschland unter Artenschutz.
Homöopathische Anwendungsgebiete:
Hirn- und Hirnhautentzündungen; akute Durchfallerkrankung; Nierenentzündung; Verwirrtheitszustände und Gemütsleiden.

Buntfarbige Schwertlilie

Iris versicolor (Iris), Buntfarbige Schwertlilie

Iris versicolor (Iris), Buntfarbige Schwertlilie
Schwertliliengewächse haben ihre hauptsächliche Verbreitung in der nördlichen Hemisphäre in den gemäßigten Zonen. Ihre medizinische Wirksamkeit ist seit Jahrhunderten bekannt.
Homöopathische Anwendungsgebiete:
Migräne; Nervenschmerzen des Gesichts, des Ischias, nach Gürtelrosenerkrankung; Entzündung der Magenschleimhaut und der Bauchspeicheldrüse.

Sumpfporst

Ledum palustre (Ledum), Sumpfporst

Ledum palustre (Ledum), Sumpfporst
Das immergrüne Heidekrautgewächs kann mehrere Jahrzehnte alt werden und bis zu über einen Meter groß. Beheimatet ist der Sumpfporst in nördlichen Regionen und erinnert vom Duft her etwas an Rosmarin.
Homöopathische Anwendungsgebiete:
Gicht und Gelenkrheumatismus; Verrenkungen, Verstauchungen, Lähmigkeit; Stich- oder Bissverletzungen; Keuchhusten und andere Entzündungen der Atemwege; Haut- und Schleimhautblutungen.

Bärlapp

Lycopodium clavatum (Lycopodium), Bärlapp

Lycopodium clavatum (Lycopodium), Bärlapp
Die Bärlappe ist eine der ältesten Pflanzen der Erde (Existenz reicht bis ins Karbonzeitalter) und ist somit auf fast allen Kontinenten verbreitet. Sie ist ein traditionelles Heilmittel bei vielen Naturvölkern.
Homöopathische Anwendungsgebiete:
Entzündungen der Atemorgane; allgemeine Blutvergiftung; Folgen von Infektionskrankheiten; Entzündungen und Störungen des Leber-Galle-Systems, Verdauungsstörungen, Stoffwechselkrankheiten; Entzündungen der Harnorgane; Nierensteinleiden; Krampfaderleiden; verschiedene chronische und akute Hauterkrankungen; Regelstörungen und Entzündungen der weiblichen Geschlechtsorgane; andere Alterskrankheiten; Verhaltensstörungen und Verstimmungszustände.

Steinklee

Melilotus officinalis, Steinklee

Melilotus officinalis, Steinklee
Der Schmetterlingsblütler ist in fast ganz Europa verbreitet. Da er sehr viel Nektar trägt, wird er gerne von Imkern genützt. Ihr Wirkstoff Cumarin ist schon seit langem als homöopathisches Heilmittel bekannt.
Homöopathische Anwendungsgebiete:
Kopfschmerzen; Krampfaderleiden.

Balsamapfel

Momordica balsamina, Balsamapfel

Momordica balsamina, Balsamapfel
Auch als Bittermelone bekannt und seit Jahrhunderten in Asien als Heilpflanze verwendet. Das Verbreitungsgebiet erstreckt sich hauptsächlich auf Tropengebiete.
Homöopathische Anwendungsgebiete:
Durchfallerkrankungen und Blähungskoliken.

Ginseng

Panax quinquefolius (Ginseng), Ginseng

Panax quinquefolius (Ginseng), Ginseng
Das Araliengewächs stammt aus den Gebirgsregionen Koreas oder nordöstlichen Chinas. Ginseng gilt als eine der ältesten Heilpflanzen Asiens, wird jedoch erst seit ca. 400 Jahren in Europa verwendet.
Homöopathische Anwendungsgebiete:
Rheumatismus; Schwächezustände.

Primelwurzel

Primula veris, Primelwurzel

Primula veris, Primelwurzel
Der lateinische Name der echten Schlüsselblume bedeutet so viel wie „Erste im Frühling“. Der doldige Blütenstand trägt bis zu 20 gelbe Blüten im Frühjahr. Die kalkliebende Pflanze findet man in den gemäßigten Zonen Europas und in Vorderasien.
Homöopathische Anwendungsgebiete:
Hautausschläge; Kopfschmerzen.

Kleine Kuhschelle

Pulsatilla pratensis (Pulsatilla), Kleine Kuhschelle

Pulsatilla pratensis (Pulsatilla), Kleine Kuhschelle
Das in Mitteleuropa sehr seltene Hahnenfußgewächs blüht zwischen April und Mai. Ihren Namen soll sie aufgrund der Form ihrer Blüten erhalten haben. Die heilende Kraft dieser Pflanze ist schon seit dem Altertum bekannt.
Homöopathische Anwendungsgebiete:
Hautkrankheiten; Krampfaderleiden; Entzündungen der Atemwege und Neigung zu Erkältungen; Entzündungen und Störungen der Verdauungsorgane; Verdauungsschwäche; Entzündungen und Störungen der weiblichen Genitalorgane, Scheidenentzündung mit Ausfluss, Regelstörungen aller Art; Störungen in der Schwangerschaft und Stillzeit; Blasenentzündungen; Harnleerungsstörungen, rheumatische Erkrankungen; Entzündungen des Auges; Mittelohrentzündungen; Masern, Mumps; Kopfschmerzen; Schlafstörungen, seelische Störungen, nervöse Störungen, Verstimmungszustände.

Sennes (Tinnevelly-Sennes)

Sennae cassia (Cassia angustifolia), Sennes (Tinnevelly-Sennes)

Sennae cassia (Cassia angustifolia), Sennes (Tinnevelly-Sennes)
Tinnevelly-Sennes ist ein bis zu 1,5 Meter hoher Strauch und stammt aus Indien. Die arzneilich wirksamen Bestandteile gewinnt man aus deren Blätter und Früchten. Die Heilwirkung von Sennes wird schon seit Jahrhunderten genutzt.
Phytotherapeutische Anwendungsgebiete:
Obstipation

Echte Goldrute

Solidago virgaurea, Echte Goldrute

Solidago virgaurea, Echte Goldrute
Die aus der Familie der Korbblütler stammende Pflanze kann in seltenen Fällen eine Wuchshöhe von über einen Meter erreichen. Durch Ihre lange Blühzeit nutzen Sie Insekten auch noch im Oktober als Nahrungsquelle. Das klassische Verbreitungsgebiet ist Europa und Asien. Sie gilt als sehr alte Heilpflanze in Europa und Asien.
Homöopathische Anwendungsgebiete:
Nierenschwäche; Leberstörungen.

Giftsumach

Toxicodendron quercifolium (Rhus toxicodendron), Giftsumach

Toxicodendron quercifolium (Rhus toxicodendron), Giftsumach
Der Giftsumach gehört zu der Familie der Sumachgewächse und kommt entweder als Kletterpflanze oder als Strauch vor. Die arzneilichen Wirkstoffe werden aus den Blättern von jungen Pflanzen gewonnen.
Homöopathische Anwendungsgebiete:
Juckende Hautkrankheiten; fieberhafte Infektionskrankheiten mit Benommenheit; Entzündungen der Atemwege, des Magen-Darm-Kanals; Entzündungen der Augen; Regelstörungen, Kopfschmerzen, Nervenschmerzen, Lähmigkeiten, Lähmungen; Schwindel; rheumatische Schmerzen in Knochen; Knochenhaut, Gelenken, Sehnen und Muskeln; Folgen von Verletzungen und Überanstrengungen; Angst-, Unruhe- und Verstimmungszustände.